Kurzfassung:

Mit Blende bezeichnet man eine (meist variable) Öffnung im Objektiv. Die Größe dieser Blendenöffnung wird als Zahlenwert angegeben, indem man den Durchmesser der Öffnung in ein Verhältnis zur Brennweite des Objektivs setzt. Jede Vergrößerung der Öffnung der Blende (d.h.: Verkleinerung der Blendenzahl) um einen Wert lässt doppelt so viel Licht auf den Aufnahmesensor/ Film. Durch das Einstellen der Blende im Verhältnis zur Belichtungszeit wird die Belichtung gesteuert.

Ausführlich:

Die Blende ist die zweite Möglichkeit, die Lichtmenge, die auf den Film/Chip fallen soll, zu regeln. Hierzu verwendet man eine variable Öffnung (kleine Öffnung, wenig Licht/große Öffnung, viel Licht).
Wenn Sie also ein Foto mit einer bestimmten Belichtungszeit wollen und diese nicht zur Anpassung an die Lichtverhältnisse ändern möchten, können Sie die Belichtung auch durch eine Veränderung der Blende regeln. Die Größe dieser Blendenöffnung wird als Zahlenwert angegeben, indem man den Durchmesser der Öffnung  in ein Verhältnis zur Brennweite setzt.
Manche “moderne” Kameras haben keinen Blendenring mehr, sondern zeigen die eingestellte Blende in einem Display an. Die Blende wird dann z.B. an einem Daumenrad auf der Kamerarückseite eingestellt.
Für einen Anfänger ist die ältere Lösung normalerweise einfacher zu begreifen. Doch man kann es auch mit einem Display lernen.
Wichtig ist, das Sie verstehen, was die Blendenzahl bedeutet. Und dazu ist es sinnvoll zu lernen, wie sie entsteht: