Holland Trip
Ein kleiner Reisebericht von Unserem Trip nach Holland.
Unsere Reise nach Holland begann letzte Woche am Donnerstag mit einer 6-Stündigen Anreise bis nach Zwanenburg in der Nähe von Amsterdam.
Freitags machten wir uns auf um in der Nähe eine Wassermühle zu besichtigen, sehr beeindruckend wie groß doch so eine Mühle ist.
Am Nachmittag fuhren wir noch nach Amsterdam, das Parken war allerdings ziemlich teuer und so kamen wir bei 3 Stunden parken gleich mal auf 12 Euro. Aber es hat sich auf alle Fälle gelohnt, denn Amsterdam hat schon einen gewissen Charme mit seinen vielen Krachten und den schönen Häusern. Zurzeit gibt es in Amsterdam eine Aktion die es in anderen Städten auch schon gab, in der Stadt wurden Figuren aufgestellt die Künstlerisch bearbeitet wurden. Hier waren es Elefanten und zum Teil waren sehr schöne Modelle dabei.
Die Menschen denen wir begegnent sind waren alle sehr freundlich und man kam auch meistens mit Englisch durch, wobei ich finde dass Holländisch eine schöne und lustige Sprache ist.
Am nächsten Morgen sind wir ein paar Kilometer weiter Richtung Nordsee nach Zantfort gefahren, ein sehr angenehmer Nordsee Strand und Ortschaft. Es war zwar sehr windig aber in der Sonne war es auszuhalten.
Nach einem ausgedehntem Strandspaziergang ging es weiter nach Haarlem und anschließend nochmal nach Amsterdam, da ich mir in den Kopf gesetzt hatte noch ein paar Nachtbilder in Amsterdam zu machen. Diesmal sind wir allerdings mit dem Bus gefahren was eigentlich auch ganz angenehm war.
Sonntags ging es leider schon wieder zurück, aber wir sind auf der Rückfahrt noch über Rotterdam gefahren wo wir durch Zufall ein paar schöne Architektonische Gebäude sehen und fotografieren konnten.
In Rotterdam gibt es das Kubushaus was von dem Architekten Pit Blohm auf der Basis von würfelförmigen, auf einer Ecke stehenden Baukörpern entwickelt wurde.
1978 fertigte Blom die ersten Entwürfe für das Projekt in Rotterdam an. Es sollte 74 Kubushäuser und ein Kulturzentrum umfassen, das Programm wurde jedoch reduziert. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten dauerte es vier Jahre bis zum Baubeginn 1982. 1984 waren die geplanten 51 Kuben fertiggestellt, drei der Kuben sind größer als das Standardmaß. 38 Kuben sind Wohneinheiten, der Rest gehört zu der Schule, die Teil des Programmes ist oder zu den Ladeneinheiten. Insgesamt gibt es 14 Ladeneinheiten auf der Promenadenebene, dazu noch ein Restaurant und weitere Geschäftsräume anderswo im Gesamtkomplex. Auf der Promenadnebene gibt es auch einen Kinderspielplatz. Zusammen mit dem Apartmenthaus Blaaktower, ebenfalls von Blom bilden die Kubushäuser ein städtebauliches Ensemble.
Die Gebäudegruppe überspannt eine vielbefahrene Straße und agiert als Fußgängerbrücke. Es war ein städtebauliches Ziel, die Verkehrsader zu überbrücken und diese Brücke mit Gebäuden zu bestücken. Die untere “Promenaden”-Ebene ist öffentlich zugänglich. Die Geschosse darüber sind privat. Durch die geneigten Fenster überblicken die Bewohner den öffentlichen Raum.
Alle 38 Wohneinheiten waren bereits vor Fertigstellung verkauft. Zwischenzeitlich nutzte die Architekturakademie zwei Kuben. Für fünf Jahre wurden die Läden als Modeboutiquen genutzt. In den letzten Jahren werden die Ladeneinheiten als Büros oder Studios vermietet. Einer der Kuben ist für Besucher zugänglich.
1997/98 wurden umfangreiche Renovierungsarbeiten vorgenommen. Die Dächer wurden mit Zink verkleidet und einige Fenster ausgetauscht. Die Unterseiten der Kuben wurden neu gestrichen. 2001 wurde die Promenadenebene von der Stadt Rotterdam komplett saniert.








Urlaub…Wie Herrlich ! Ganz tolle Fotos